Selbstregulation im Schulalltag
In einer angespannten Situation reagiert nicht nur das Kind, sondern auch die eigene Anspannung steigt. Kurze Übungen helfen, ruhig und ansprechbar zu bleiben.
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Kategorie: Handeln
- Selbstfürsorge
- Regulation
Auch das eigene Nervensystem reagiert
In einer angespannten Situation mit einem Kind reagiert nicht nur das Kind – auch die eigene Anspannung steigt. Wer die eigene Erregung nicht reguliert, kann schwerer ruhig und verlässlich bleiben.
Kurze Übungen für zwischendurch
- Vor dem Reagieren einmal bewusst und länger ausatmen.
- Die eigenen Füße am Boden spüren, bevor man das Wort ergreift.
- Sich innerlich einen Satz zurechtlegen, der in angespannten Momenten trägt, z. B. „Ich muss jetzt nicht sofort reagieren.“
Nach einer belastenden Situation
Kurz innehalten, bevor es weitergeht – und die Situation zu einem passenden Zeitpunkt nachbesprechen, statt sie „wegzustecken“. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Belastung ansammelt.
Quellen
Casale, G., & Linderkamp, F. (2023). Die traumasensible Schule – Grundlagen, Konzepte und Perspektiven.
Zuletzt überarbeitet am 29. Juli 2026