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wirksam.werden – Traumasensible Schulkultur
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Übererregung erkennen

Woran Sie erkennen, dass ein Kind über seinem Fenster der Toleranz ist – und wie sich das von Trotz unterscheidet.

Hinweis: Beispieltext zur Erprobung der Lernstrecken-Funktion, keine fachlich freigegebene Endfassung.

Übererregung zeigt sich als Zuviel: zu schnell, zu laut, zu viel Bewegung. Das Nervensystem hat auf Gefahr geschaltet, obwohl im Klassenraum keine Gefahr besteht.

Beobachtbare Anzeichen

  • schnelle, flache Atmung, geröteter Kopf
  • ruckartige Bewegungen, Aufspringen, Türenschlagen
  • laute oder schrille Stimme, überschießende Reaktion auf Kleinigkeiten
  • Blick, der die Situation absucht statt sie anzusehen

Die Verwechslung, die am häufigsten passiert

Übererregung sieht von außen aus wie Trotz oder Provokation. Der Unterschied liegt in der Steuerbarkeit: Wer trotzt, kann aufhören. Wer übererregt ist, kann es in diesem Moment nicht. Ein Hinweis darauf ist, dass Ermahnungen die Lage verschärfen statt sie zu beruhigen.

Zuletzt überarbeitet am 27. Juli 2026