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wirksam.werden – Traumasensible Schulkultur Startseite: worum es geht und wie Sie einsteigen.

Quellen und Arbeitsweise

Diese Plattform unterstützt das gesamte Schulteam dabei, eine traumasensible Schulkultur zu entwickeln. Sie bietet Wissen und gemeinsame Reflexion sowie Vorschläge für den Alltag. Sie dient weder zur Diagnose noch zur Behandlung und ersetzt keine Schutz- oder Notfallverfahren.

Wie die Inhalte entstehen

Die Präsentation Dr.in Sonja Laure bildet eine Grundlage für die Themenauswahl. Für fachliche Aussagen verwenden wir vorrangig zugängliche Fachliteratur, Leitlinien und Informationen anerkannter Fachorganisationen. Wenn die Präsentation zusätzlich einfließt, wird sie ergänzend genannt. Bei Widersprüchen hat die wissenschaftlich tragfähige Aussage Vorrang.

Die Quellen unter jeder Karte nennen ihren jeweiligen Bezug. Eine klinische Leitlinie begründet beispielsweise Behandlungsaussagen; ein schulischer Orientierungsrahmen unterstützt die Auswahl von Entwicklungsthemen. Beides belegt nicht automatisch die Wirkung eines konkreten Unterrichtstipps. Nicht im Original geprüfte Buchpassagen werden nicht als Beleg ausgegeben.

Grundwissen und schulische Handlungsmöglichkeiten stehen im Vordergrund. Zahlen verwenden wir zurückhaltend. Das Beispiel eines Energiehaushalts von 100 % mit einem angenommenen belasteten Anteil von 40 % ist ausdrücklich ein Erklärungsbild aus einer erläuterten Vortragsmitschrift, keine wissenschaftlich gemessene Aufteilung. Auch neuronale Plastizität und Epigenetik werden mit ihren Aussagegrenzen eingeordnet.

Wissen gemeinsam nutzen

Die Teamfragen und nächsten Schritte sind Praxisvorschläge der Redaktion. Sie sind keine standardisierten Interventionen mit zugesicherter Wirkung. Wählen Sie ein überschaubares Vorhaben, klären Sie Verantwortung und einen Rückmeldetermin und fragen Sie die Beteiligten nach ihren Erfahrungen. Persönliche Traumageschichten müssen dabei nicht erzählt werden.

Ein Quiz prüft das Verständnis dieser Texte. Es erfasst weder eine Diagnose noch die Handlungskompetenz eines Teams und ist kein Wirksamkeitsnachweis.

Verwendete Grundlagen

WHO (2024): Post-traumatic stress disorder

Fachinformation zu Traumaereignissen, PTBS, unterschiedlichen Verläufen und Behandlung.

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DeGPT (2026): S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung, Version 7.0

Diagnostik und Behandlung; insbesondere Kapitel 3.10 und Empfehlungen 11.1–11.2 zu Kindern und Jugendlichen.

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NCTSN (2017): Creating, Supporting, and Sustaining Trauma-Informed Schools: A System Framework

Fachlicher Orientierungsrahmen für schulweite Entwicklung. Kein Wirksamkeitsnachweis dieser Webapp.

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NCTSN (2014): Complex Trauma: Facts for Educators

Traumaerinnerungen, mögliche Belastungen im Schulalltag und Unterstützung durch schulische Bezugspersonen.

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Siegfried & Blackshear / NCTSN (2016): Is It ADHD or Child Traumatic Stress?

Überlappende Erscheinungsbilder verdeutlichen die Grenzen einer Ursachenzuschreibung aus einzelnen Beobachtungen.

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Arnsten (2009): Stress signalling pathways that impair prefrontal cortex structure and function

Forschungsübersicht zu Stress und kognitiven Funktionen. Die zugänglichen Key Points und das Abstract wurden verwendet; daraus folgt kein Wirkungsbeleg für eine bestimmte Schulübung.

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NIMH (2023): The Teen Brain: 7 Things to Know

Jugendliche Hirnentwicklung, Anpassungs- und Lernfähigkeit.

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NCTSN (2011): Secondary Traumatic Stress: A Fact Sheet for Child-Serving Professionals

Sekundäre traumatische Belastung, Abgrenzung zu Burnout sowie individuelle und organisatorische Unterstützung.

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NICE (2018): Post-traumatic stress disorder, NG116

Empfehlung 1.6.5 gegen psychologisch fokussiertes Debriefing zur PTBS-Prävention oder -Behandlung; Empfehlungen zu traumafokussierter Behandlung.

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Österreichische Schulpsychologie: (K)ein sicherer Ort – Kindeswohlgefährdung erkennen und helfen

Fachliche Orientierung zum Vorgehen bei Verdacht und zur Zusammenarbeit mit Fachstellen. Für konkrete Zuständigkeiten gelten die örtlichen Schutzverfahren.

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Präsentation Dr.in Sonja Laure

Projektintern bereitgestellte Grundlage für Themenauswahl und pädagogische Perspektive; fachliche Aussagen wurden ergänzend geprüft. Keine pauschale Bestätigung sämtlicher Aussagen der Präsentation.

NCTSN: About Child Trauma

Entwicklungsstand, Nähe zum Ereignis, Bezugspersonen sowie Risiko- und Schutzfaktoren; keine individuelle Risikoberechnung.

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UCLA Center for the Developing Adolescent: The Connecting Adolescent Brain

Erfahrungsabhängige Entwicklung und Veränderung neuronaler Verbindungen im Jugendalter. Kein Beleg für das gezielte Löschen von Traumaerinnerungen durch Nichtgebrauch.

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WHO, War Trauma Foundation & World Vision International (2011): Psychological first aid – Guide for field workers

Zuhören ohne Druck zur Schilderung und Orientierung an aktuellen Bedürfnissen. Hier nur als Gesprächsgrundsatz genutzt, nicht als schulisches Akutprogramm.

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Hochkeppel / NS-Dokumentationszentrum München (2025): Johanna Haarer

Historische Einordnung der NS-Erziehungsratgeber und der propagierten Abhärtung. Keine Diagnose heutiger Familien oder pauschale Erklärung heutiger Erziehungspraktiken.

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Pressley & Wilson (2022), bereitgestellt vom NCTSN: Turning the Tide – Parenting in the Wake of Past Trauma

Generationenübergreifende Belastungen, Beziehungserfahrungen und Möglichkeiten zur Veränderung. Fachinformation für Eltern, kein Nachweis biologischer Vererbung.

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Mulligan et al. (2025): Epigenetic signatures of intergenerational exposure to violence in three generations of Syrian refugees

Beobachtungsstudie zu DNA-Methylierung und Gewalterfahrungen. Assoziationen sind kein Beleg für die zwangsläufige Vererbung einer psychischen Störung oder einen individuellen Krankheitsverlauf.

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Horsthemke (2018): A critical view on transgenerational epigenetic inheritance in humans

Methodische Einordnung: genetische, soziale und gemeinsame Umwelteinflüsse erschweren den Nachweis epigenetischer Vererbung beim Menschen.

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Bundesministerium für Bildung: Schulpsychologie

Aufgaben, freiwilliger und kostenloser Zugang sowie Vernetzung schulischer und außerschulischer Unterstützung. Örtliche Verfügbarkeit zusätzlich prüfen.

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Österreichisches Gesundheitsportal: Suche nach Gesundheitsberufen

Offizielle Suchwege und Berufslisten. Die Eintragung allein belegt keine Spezialisierung auf Traumabehandlung bei Kindern.

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Österreichisches Gesundheitsportal: Klinische Psychologie

Aufgaben der klinisch-psychologischen Diagnostik, Beratung und Behandlung in Österreich.

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Österreichisches Gesundheitsportal: Psychotherapie

Berufsbild und Aufgaben der Psychotherapie in Österreich.

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Redaktioneller Prüfstand: 27. September 2026. Hinweise auf Fehler oder überholte Aussagen können Sie an das Projektteam richten.