Sicherheit im Schulalltag vorbereiten
Zuständigkeiten, Aufsicht und Rückkehr vor belastenden Situationen gemeinsam klären.
Vorbereitung braucht gemeinsame Absprachen
Diese Karte dient einer Teamsitzung, nicht der Steuerung eines laufenden Notfalls. Klären Sie vorab, wer in Unterricht, Betreuung und Pausen Unterstützung holen kann und wer währenddessen die Gruppe beaufsichtigt.
Ein Ablauf, den alle kennen
- Wo finden Mitarbeitende die örtlichen Schutz- und Notfallwege?
- Wie wird eine zweite zuständige Person erreicht?
- Welche beaufsichtigten Ausweichmöglichkeiten gibt es?
- Wie wird die Rückkehr in die Gruppe vorbereitet?
Die pauschale Aufforderung, andere Kinder hinauszuschicken, klärt weder Aufsicht noch Sicherheit. Lösungen müssen zur Schule und zur Situation passen.
Nachher weiterdenken
Die Gruppe kann eine knappe, altersgerechte Einordnung brauchen. Persönliche Hintergründe werden dabei nicht offengelegt. Bei unmittelbarer Gefahr gelten die etablierten Notfallwege; auf einen Teamtermin wird dann nicht gewartet.
Was bedeutet das für unsere Schule?
Teamfrage: Welche Zuständigkeit ist bei uns nur mündlich oder einzelnen Personen bekannt?
Möglicher nächster Schritt: Prüfen Sie den vorhandenen Ablauf anhand eines fiktiven Beispiels einschließlich Vertretung und Aufsicht.
Praxisvorschlag der Redaktion: gemeinsam erproben und Rückmeldung einholen. Persönliche Traumageschichten müssen dafür nicht offengelegt werden.
Fachliche Grundlage
- NCTSN (2017): Creating, Supporting, and Sustaining Trauma-Informed Schools: A System Framework. Organisation und sichere Abläufe als schulweite Aufgabe.
Redaktioneller Stand: 27. September 2026. Quellen und Arbeitsweise.