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Den Schulalltag traumasensibel gestalten

Gemeinsam vorbereiten und reflektieren: Beziehungen, Lernbedingungen, freiwillige Alltagshilfen und Zusammenarbeit. Für Unterricht, Betreuung und weitere schulische Rollen; kein Akutablauf.

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Die 12 Schritte

  1. Traumasensibel handeln Sicherheit, respektvolle Beziehungen und Beteiligung als gemeinsame schulische Aufgabe gestalten.
  2. Beziehung als Schutzfaktor Verlässliche Kontakte anbieten, professionelle Grenzen achten und Zuständigkeiten im Team klären.
  3. Sicherheit durch Struktur und Rituale Abläufe verständlich machen und flexibel an Bedürfnisse anpassen.
  4. Lernräume vorausschauend gestalten Räume und Reize gemeinsam prüfen – im Klassenzimmer, in Betreuung und Aufenthaltsbereichen.
  5. Mit möglichen Auslösern achtsam umgehen Belastende Reize vorbereiten, individuelle Absprachen ermöglichen und Teilhabe im Blick behalten.
  6. Sicherheit im Schulalltag vorbereiten Zuständigkeiten, Aufsicht und Rückkehr vor belastenden Situationen gemeinsam klären.
  7. Freiwillige Pausen und Regulationsangebote Kurze Angebote gemeinsam erproben – mit Wahlmöglichkeit, Alternative und Abbruch.
  8. Deeskalation gemeinsam vorbereiten Weniger Druck, verständliche Sprache und erreichbare Unterstützung als Team vereinbaren.
  9. Lernen unter Stress ermöglichen Anforderungen zugänglich machen, ohne aus Schwierigkeiten auf fehlenden Willen zu schließen.
  10. Ressourcen und Selbstwirksamkeit stärken Fähigkeiten und Interessen aufgreifen, echte Einflussmöglichkeiten schaffen und Unterstützung sichern.
  11. Mit Eltern und Fachstellen zusammenarbeiten Beobachtungen respektvoll besprechen, Zuständigkeiten klären und Schutzgrenzen beachten.
  12. Weitervermittlung vorbereiten Geeignete Unterstützung erreichbar machen und den pädagogischen Kontakt aufrechterhalten.

Zum Abschluss

Quiz: Den Schulalltag traumasensibel gestalten 4 Fragen zur eigenen Verständniskontrolle. Keine Prüfung – das Ergebnis wird nirgends gespeichert.