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Den Schulalltag traumasensibel gestalten
Gemeinsam vorbereiten und reflektieren: Beziehungen, Lernbedingungen, freiwillige Alltagshilfen und Zusammenarbeit. Für Unterricht, Betreuung und weitere schulische Rollen; kein Akutablauf.
Die 12 Schritte
- Traumasensibel handeln Sicherheit, respektvolle Beziehungen und Beteiligung als gemeinsame schulische Aufgabe gestalten.
- Beziehung als Schutzfaktor Verlässliche Kontakte anbieten, professionelle Grenzen achten und Zuständigkeiten im Team klären.
- Sicherheit durch Struktur und Rituale Abläufe verständlich machen und flexibel an Bedürfnisse anpassen.
- Lernräume vorausschauend gestalten Räume und Reize gemeinsam prüfen – im Klassenzimmer, in Betreuung und Aufenthaltsbereichen.
- Mit möglichen Auslösern achtsam umgehen Belastende Reize vorbereiten, individuelle Absprachen ermöglichen und Teilhabe im Blick behalten.
- Sicherheit im Schulalltag vorbereiten Zuständigkeiten, Aufsicht und Rückkehr vor belastenden Situationen gemeinsam klären.
- Freiwillige Pausen und Regulationsangebote Kurze Angebote gemeinsam erproben – mit Wahlmöglichkeit, Alternative und Abbruch.
- Deeskalation gemeinsam vorbereiten Weniger Druck, verständliche Sprache und erreichbare Unterstützung als Team vereinbaren.
- Lernen unter Stress ermöglichen Anforderungen zugänglich machen, ohne aus Schwierigkeiten auf fehlenden Willen zu schließen.
- Ressourcen und Selbstwirksamkeit stärken Fähigkeiten und Interessen aufgreifen, echte Einflussmöglichkeiten schaffen und Unterstützung sichern.
- Mit Eltern und Fachstellen zusammenarbeiten Beobachtungen respektvoll besprechen, Zuständigkeiten klären und Schutzgrenzen beachten.
- Weitervermittlung vorbereiten Geeignete Unterstützung erreichbar machen und den pädagogischen Kontakt aufrechterhalten.
Zum Abschluss
Quiz: Den Schulalltag traumasensibel gestalten 4 Fragen zur eigenen Verständniskontrolle. Keine Prüfung – das Ergebnis wird nirgends gespeichert.