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wirksam.werden – Traumasensible Schulkultur Startseite: worum es geht und wie Sie einsteigen.

Deeskalation gemeinsam vorbereiten

Weniger Druck, verständliche Sprache und erreichbare Unterstützung als Team vereinbaren.

Eine gemeinsame Gesprächshaltung

Planen Sie in ruhiger Situation, wie Sie bei starker Anspannung respektvoll bleiben können. Lange Erklärungen sind bei hoher Belastung oft schwer aufzunehmen. Eine kleine Wahlmöglichkeit kann Orientierung anbieten; sie bringt niemanden nachweislich „ins Stirnhirn zurück“.

Formulierungen zum Erproben

  • „Wir müssen das nicht vor allen besprechen.“
  • „Möchtest du hier sitzen oder am vereinbarten Platz?“
  • „Ich hole die zuständige Unterstützung und sage dir, wer kommt.“

Bieten Sie nur tatsächlich verfügbare Optionen an. Abstand und Nähe müssen zur Person und Situation passen. Zusagen wie „Ich bleibe immer bei dir“ sind ungeeignet, wenn Sie sie nicht einhalten können.

Schutz und Verantwortung

Respektvolle Ansprache ersetzt keine Schutzmaßnahmen. Jede Person handelt im Rahmen ihrer Rolle und holt Unterstützung über die vereinbarten Wege. Die spätere Reflexion fragt nach hilfreichen Bedingungen und Wiedergutmachung, ohne ein sofortiges Erklären zu erzwingen.

Was bedeutet das für unsere Schule?

Teamfrage: Welche Sätze erhöhen bei uns unbeabsichtigt Druck oder Beschämung?

Möglicher nächster Schritt: Erproben Sie im Team zwei alternative Formulierungen an einer fiktiven Situation und prüfen Sie, ob die angebotenen Optionen realistisch sind.

Praxisvorschlag der Redaktion: gemeinsam erproben und Rückmeldung einholen. Persönliche Traumageschichten müssen dafür nicht offengelegt werden.

Fachliche Grundlage

Redaktioneller Stand: 27. September 2026. Quellen und Arbeitsweise.