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wirksam.werden – Traumasensible Schulkultur

Das Fenster der Toleranz

Der Bereich, in dem ein Kind aufnahmefähig ist – und was darüber und darunter passiert.

Hinweis: Beispieltext zur Erprobung der Lernstrecken-Funktion, keine fachlich freigegebene Endfassung.

Das Fenster der Toleranz beschreibt jenen Bereich der Erregung, in dem ein Mensch denken, fühlen und lernen kann, ohne von der eigenen Anspannung überwältigt zu werden. Innerhalb dieses Bereichs ist ein Kind ansprechbar, kann Anweisungen folgen und Beziehung aufnehmen.

Warum das für den Unterricht zählt

Lernen setzt voraus, dass das Nervensystem nicht mit dem eigenen Überleben beschäftigt ist. Verlässt ein Kind das Fenster nach oben, spricht man von Übererregung. Verlässt es das Fenster nach unten, von Unterregung.

Was daraus folgt

  • Wer ein Kind außerhalb seines Fensters ermahnt, erklärt oder belehrt, spricht mit einem Teil des Gehirns, der gerade nicht erreichbar ist.
  • Der erste Schritt ist immer, die Erregung zu senken oder zu heben – nicht, das Verhalten zu bewerten.
  • Die Breite des Fensters ist bei jedem Kind unterschiedlich und verändert sich mit Tagesform, Vorgeschichte und Beziehungssicherheit.

Diese Seite zeigt die Infokarte Das Fenster der Toleranz.