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wirksam.werden – Traumasensible Schulkultur Startseite: worum es geht und wie Sie einsteigen.

Selbstregulation im Schulalltag

Eigene Anspannung wahrnehmen und passende kurze Pausen ermöglichen.

Eine persönliche Möglichkeit wählen

Manche Menschen nutzen einen kurzen Gang, einen Blick aus dem Fenster oder einen vorbereiteten Satz wie „Ich kann erst zuhören und dann antworten“. Probieren Sie in ruhiger Situation aus, was für Sie passt. Atem- oder Körperübungen sind kein Muss und dürfen bei Unwohlsein beendet werden.

Eine Pause muss organisatorisch möglich sein

Vereinbaren Sie, wie eine kurze Ablösung angefragt wird und wer die Aufsicht übernimmt. Eine hilfreiche individuelle Strategie ersetzt keine Pause, wenn diese im Dienstplan faktisch unmöglich ist.

Nach Belastungen

Reflexion über Arbeitsabläufe kann sinnvoll sein. Ein verpflichtendes detailliertes Nacherzählen eines belastenden Ereignisses ist etwas anderes. Psychologisch fokussiertes Debriefing wird zur Vorbeugung oder Behandlung einer PTBS nicht empfohlen. Halten Sie Unterstützungsangebote freiwillig und vertraulich.

Was bedeutet das für unsere Schule?

Teamfrage: Welche kurze Pause lässt unser Arbeitsablauf tatsächlich zu?

Möglicher nächster Schritt: Vereinbaren Sie ein unkompliziertes Ablösesignal und prüfen Sie nach zwei Wochen, ob es genutzt werden konnte.

Praxisvorschlag der Redaktion: gemeinsam erproben und Rückmeldung einholen. Persönliche Traumageschichten müssen dafür nicht offengelegt werden.

Fachliche Grundlage

Redaktioneller Stand: 27. September 2026. Quellen und Arbeitsweise.