Freiwillige Pausen und Regulationsangebote
Kurze Angebote gemeinsam erproben – mit Wahlmöglichkeit, Alternative und Abbruch.
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Kategorie: Handeln
- Regulation
- Unterrichtssituation
- Erste Schritte
Angebot statt Pflicht
Eine kurze Pause, Bewegung oder Orientierung im Raum kann manchen Menschen helfen. Das ist keine zuverlässige Methode, einen bestimmten Nervensystemzustand herzustellen. Körper- oder Atemaufmerksamkeit kann auch unangenehm sein.
Drei einfache Möglichkeiten
- Im eigenen Tempo aufstehen und sich strecken.
- Mit offenen Augen drei Gegenstände im Raum ansehen.
- Eine vereinbarte ruhige Pause ohne Übungsauftrag nutzen.
Die Einladung lautet: „Du kannst mitmachen, zuschauen oder die andere Pause nutzen.“ Niemand muss Augen schließen, Atem anhalten, berührt werden oder erklären, weshalb er nicht mitmacht. Bei Unwohlsein wird beendet oder gewechselt.
Gemeinsam auswerten
Fragen Sie später: „War das hilfreich? Was möchtest du anders?“ Die Angebote gehören zur Alltagsgestaltung. Sie ersetzen weder die Abklärung anhaltender Beschwerden noch Hilfe in einer akuten Krise.
Was bedeutet das für unsere Schule?
Teamfrage: Ist Nichtteilnahme bei unseren Übungen tatsächlich ohne Nachteil möglich?
Möglicher nächster Schritt: Vereinbaren Sie bei jeder gemeinsamen Übung eine gleichwertige Alternative und eine diskrete Rückmeldung.
Praxisvorschlag der Redaktion: gemeinsam erproben und Rückmeldung einholen. Persönliche Traumageschichten müssen dafür nicht offengelegt werden.
Fachliche Grundlage
- NCTSN (2017): Creating, Supporting, and Sustaining Trauma-Informed Schools: A System Framework. Beteiligung und bedürfnisgerechte Unterstützung als Orientierungsrahmen; die Übungen sind redaktionelle Beispiele, keine daraus geprüften Verfahren.
Redaktioneller Stand: 27. September 2026. Quellen und Arbeitsweise.
Zuletzt überarbeitet am 27. September 2026